
"Alter Schwede"
Jeden 1.Freitag im Monat
Nächster Termin: 02.12.2011
ab 20 Uhr in unserem Gewölbekeller
- Eintritt frei! Tischreservierung nicht möglich! -
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"Selzame Weihnacht"
Weihnachtskabarett mit der Flotten Bühne und Selzams Landleben
09.12.2011 und 10.12.2011
Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr in unserem Gewölbekeller
- Eintritt frei! Tischreservierung nicht möglich! -
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Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit,
Frohe Weihnachten und einen guten Beschluss!
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RÜCKBLICK
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Main Post 09.01.2011 BAD KÖNIGSHOFEN von Thomas Hälker
„Alter Schwede“ mit Jazz und Blues
Handgemachte Musik im historischen Schlundhauskeller

Jazz, Blues oder Folk: Die Kultveranstaltung „Der alte Schwede“ im historischen Schlundhauskeller in Bad Königshofen ist für eine musikalische Überraschung immer gut.

Jazz, Blues oder Folk: Die Kultveranstaltung „Der alte Schwede“ im historischen Schlundhauskeller in Bad Königshofen ist für eine musikalische Überraschung immer gut. Foto: Thomas Hälker(hä)
„Der alte Schwede“ ist ein Geheimtipp für Musiker – die Veranstaltungen im Gewölbekeller des historischen Schlundhauses in Bad Königshofen sind stets gut besucht. Die Musik ist abwechslungsreich und handgemacht. Und: Jeder kann kommen und mitspielen.
Auch diesmal hatte sich eine kleine Schar von Musikern im Keller versammelt, um gemeinsam Musik zu machen und Spaß zu haben. Neben den Ideengebern Andreas Bördlein und Frank Selzam spielten diesmal wieder einige neue Musiker auf und stellten ihr Können vor Publikum unter Beweis, was mit reichlich Applaus honoriert wurde. Leise Jazzklänge der Klarinette, die von Thomas Weigand gespielt wurde, begleitet von Christoph Jeßberger am Piano und Andreas Bördlein am Bass, zogen sich durch die historischen Mauern und gaben dem Abend eine besondere Note. Eine Jamsession für Bluesfreunde formierte sich um die Band „Landleben“, die den Keller in eine Blueskneipe, Marke New Orleans, verwandelte. Keine Verstärkung durch Elektronik, keine Boxen, Kabel oder Verstärker – die Gruppe spielte einfachen, ehrlichen Blues. Gerade die Abwechslung von Musikrichtungen und Stilrichtungen macht den „Alten Schweden“ zu einem interessanten Anlaufpunkt für Musiker, die in entspannter Atmosphäre und vor einem dankbaren Publikum ihr Können zeigen wollen. Folksongs, Klassiker und Oldies – es ist stets ein buntes und breitgefächertes Programm, das für jede Altersgruppe etwas zu bieten hat. Die Vielfalt spiegelt sich auch im Publikum wider, das sich aus jungen Menschen und jung gebliebenen Musikerfreunden zusammensetzt, dazu Hausgäste und Neugierige. Selbst einige Wohnmobilisten fanden den Weg ins Schlundhaus. Kleine Pausen zwischen den Stücken ließen Raum für angeregte Gespräche und den ein oder anderen Plausch über und mit den Musikern. Hier zählt noch das Motto Musik und Musiker zum Anfassen.
Das Ambiente im historischen Schlundhauskeller trug sein eigenes dazu bei, den Abend wieder zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Jeden ersten Freitag im Monat findet der „Alte Schwede“ im Schlundhauskeller statt und wird bis April Musikern eine Möglichkeit bieten, sich an den Instrumenten oder gesanglich auszutoben. Wer zeitig kommt, hat auch die Chance auf einen Sitzplatz. Beginn ist jeweils um 20 Uhr im historischen Weinkeller des Schlundhauses.
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...Frank Selzams
"Selzame Weihnachten"
Freitag, 11.12.09 und Samstag, 12.12.09 um 20Uhr
in unserem historischen Weinkeller - Eintritt frei - Keine Platzreservierung möglich!
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Main Post 13.12.2009 BAD KÖNIGSHOFEN von Thomas Hälker
Skurriles und Schräges für den Tannenbaum

Bei der „Selzamen Weihnacht“ wurden auch die Absurditäten des Festes beleuchtet
Was macht eigentlich der Weihnachtsmann in der restlichen Zeit des Jahres? Zynisch, skurril, witzig, schräg und auch mal nachdenklich stimmend waren die Antworten, die die reichlich vorhandenen Zuschauer im Schundhauskeller auf solch existenzielle Fragen von den Akteuren der Flotten Bühne zu hören bekamen.
Nicht immer konform mit den Weihnachts-Idealbildern die man in der Kindheit beigebracht bekam, aber lebensecht und realistisch dargestellt. 90 Minuten geballtes Programm an Texten, Sketchen und immer wieder Einlagen der Lokalhelden der Band „Landleben“, die mit ihren fränkisch „könshöferischen“ Texten die Zuhörer zum Schmunzeln brachten. Kaum ein Fuß im Saal, der nicht schnell mitwippte.
Frank Selzam der geistige Vater der Veranstaltung und seine Mitstreiter in der Formation legten mit ihren fränkischen Wortspielen die Grundlage für den Verlauf des Abends und waren immer für eine Auflockerung gut, damit man sich den Texten „erholen“ konnte.
Der schrecken der Weihnacht in vielen Akten war der Höhepunkt der der Selzamen Weihnacht. Licht aus, Kopflampe an und ganz im Zeichen von Stephen Kings Gruselszenario, trugen die Mitglieder der Flotten Bühne in völliger Dunkelheit Ansichten über mögliche Weihnachtsdisaster vor. Da wäre die Angst nicht genug geschenkt zu haben, da wurde berichtet von den wahrhaft schwindelerregenden Weihnachtseinkäufen, dem Gefühl der Enge, der Beklemmung und immer die Bange Frage „Habe ich das richtige Geschenk gefunden?“
Auch die Weihnachtshotline und die direkte Durchwahl zum Weihnachtsmann an den Nordpol erwies sich als schwieriges Unterfangen, fand doch Telefonauskunft keinen Eintrag von Herrn Weihnachtsmann, auch der Eintrag vom Christkind war weder unter dem Buchstaben „C“ noch unter dem Eintrag „K“ zu finden. Schließlich sorgten die Anekdoten und Erlebnisse eines Facharbeiters in der Vorweihnachtszeit für korrektes Bucheinpacken in einem großen Bücherhaus für Déj?-vu-Erlebnisse bei den Besuchern. Auch die eine oder andere Begegnung mit bunt angezogenen Möchtegern-Intellektuellen und ihre Ansicht zum Fest der Liebe, durfte nicht fehlen. Bühne war der gesamte Keller im Schlundhaus, der von den Darstellern in allen Ecken und Winkeln als Auftrittsort genutzt wurde. Die Gäste hatte kaum Zeit zum Geradeausschauen, denn schon ging an der nächste Ecke eine weitere Nummer los. Aktiv und unterhaltsam wurden die Zuschauer mit eingebunden. Die Interpretation von Joachim Ringelnatz und seinem Daddeldus Seemannsgarn sorgte für Lachsalven und einen gelungenen Abschluss der Selzamen Weihnacht. Nicht enden wollender Applaus brachte den Protagonisten die nötige Bestätigung für ihr Programm, dass neue Perspektiven rund um die Weihnacht eröffnete.


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Freitag, 27.11.09 um 19Uhr spielt das
Damen-Salon-Orchester "Bonbonniere"
aus Meiningen zum 20-jährigen Jubiläum
mit der Solistin Sybille Sachs.
- Eintritt frei! Um Tischreservierung wird gebeten! -
MAIN PoST 20.11.09, BAD KÖNIGSHOFEN/MEININGEN von Alfred Kordwig
Die pure Freude über den Wegfall der Grenze
Damensalonorchester „Bonbonniere“ aus Meiningen spielt seit 20 Jahren im Schlundhaus auf

(ak) Wenige Tage nach dem Fall der Mauer bekam Schlundhaus Wirt Christian Fischer Mitte November 1989 Besuch: Eine junge Dame aus Meiningen stellte sich als Ensemblemitglied des Meiniger Damensalonorchesters „Bonbonniere“ vor und fragte höflich nach, obsie und ihre Kolleginnen nicht ab und zu in der altehrwürdigen Bad Königshöfer Gaststätte aufspielen könnten.
„Ich hab natürlich gleich Ja gesagt“, erinnert sich Fischer noch gut an den ersten Kontakt mit den Musikerinnen aus dem benachbarten Thüringen, aus dem mittlerweile fast schon so etwas wie eine freundschaftliche Verbindung geworden ist.
Die ersten Auftritte des Meiniger Salonorchesters kamen beim Publikum so gut an, dass Fischer die „Bonbonniere-Damen“ in der Folgezeit mindestens einmal monatlich engagierte. Dadurch hat sich so etwas wie ein Stammpublikum herausgebildet, das die Auftritte der vier Damen aus Meiningen kaum erwarten kann. So ist es auch kein Wunder, dass das Orchester auch heute noch regelmäßig im Schlundhaus aufspielt – nicht mehr ganz so häufig wie in den Anfangsjahren, aber immer noch mindestens alle zwei Monate, „weil es die vielen Bonbonniere-Fans einfach verlangen“, so Schlundhaus-Wirt Christian Fischer. „Macht mal“ „Aus purer Freude über den Wegfall der Grenze haben wir damals unsere Instrumente genommen und sind nach Bad Königshofen gefahren“, erzählt Ensemble-Mitglied Dörte Willkommen, wie es zum ersten Kontakt mit dem Schlundhaus-Wirt gekommen ist. „Macht mal“ habe Christian Fischer geantwortet, als er gefragt worden sei, ob ein Auftritt des Damensalonorchesters in seinem Gasthaus möglich ist. „Dass daraus eine 20 Jahre währende Verbindung werden würde, hätten wir damals natürlich nicht gedacht.“
Das Bad Königshöfer Publikum bezeichnet Dörte Willkommen als äußerst treu, aber auch kritisch. „Wenn wir was Neues ausprobieren, dann am liebsten in Bad Königshofen, denn wenn es hier gut ankommt, können wir damit auch woanders bestehen.“
Zum 20-jährigen Jubiläumskonzert am kommenden Freitag, 27. November, um 19 Uhr bringen die vier Damen der „Bonbonniere“ als besonderes Bonbon die Sängerin Sybille Sachs mit.
Sie ist Solistin am Meininger Theater und Opernsängern bekannt als Marcelline aus „Fidelio“ und Valencienne“ aus „Die lustige Witwe“. Gemeinsam wird das Quintett viele Lieder und Melodien aus Operette und Musical präsentieren.
Daten & Fakten Salonorchester „Bonbonniere“ Dörte Willkommen (Violine, Tenorsaxophon), Renate Kubisch (Violoncello), Meike Zeisberg (Kontrabass und Violoncelleo) und Viola Bornscheuer (Klavier) bilden das 1985 gegründete Damensalonorchester Bonbonniere“. Gastspiele führte das Ensemble zu DDR-Zeiten nach Ungarn, heute treten die vier Damen auch in Österreich, Frankreich und Belgien auf. Die Musikerinnen sind hauptberuflich am südthüringischen Staatstheater in Meiningen tätig.
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Main Post 24.09.09 von Thomas Hälker
„Alter Schwede“ erlebt eine Neuauflage
Im Weinkeller des Schlundhauses
Am heutigen Freitag, 25. September, heißt es ab 20 Uhr wieder „Alter Schwede“ im historischen Weinkeller des Schlundhauses in Bad Königshofen. Musiker laden Musiker und musikalische Laien zur Jamsession ein. Drei kreative Köpfe, Frank Selzam, Andreas Bördlein und Frank Helmerich, hatten die Idee, vom Hobbymusiker bis hin zum Profi alle einzuladen, die Spaß haben spontan und ohne Aufwand, zusammen mit Besuchern und anderen Musikern eine Session durchzuziehen. Eine Jamsession für alle, die ein Instrument spielen oder halten können und das ist die einzige Voraussetzung – Spaß zu haben Blues, Jazz, Rock, den Oldies und Klassikern in irgendeiner Form die Ehre zu erweisen. Als 2008 die Veranstaltung Premiere hatte, wurde kurzerhand eine Neuauflage anberaumt und die soll sich etablieren. Ab dem heutigen 25. September und von da an jeden ersten Freitag im Monat, soll dieser Treffpunkt für Musikfans angeboten werden. Als Solist oder im Duo, als Chor, mit Instrument oder A cappella, jeder ist willkommen und kann seine Künste vortragen. Nach wie vor soll die akustische Musik im Vordergrund stehen, ganz so wie es in Clubs zu Beginn der modernen Musik von Statten ging, ohne Verstärker und Technik. Ab 20 Uhr heißt es heute Instrumente stimmen, Stimme ölen und sein Können im Weinkeller im Schlundhaus unter Beweis stellen.
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Main Post 28.09.09 von Thomas Hälker
Musikalische Handarbeit mit hohem Spaßfaktor Neuauflage des Laien-Musiker-Projektes „Alter Schwede“
(hä) Am Freitagabend startete der „Alte Schwede“ im historischen Schlundhauskeller zu seiner zweiten Auflage und hat laut Aussage der vielen anwesenden Musikbegeisterten bereits jetzt Kultstatus erlangt. Im Vorjahr waren die Veranstaltungen im Schlundhaus in Bad Königshofen gut besucht, diesmal aber restlos überfüllt und gleich zur Auftaktveranstaltung mit vielen Gastmusikern, Spontanmusikern und erstmalig mit Mundartgedichten aus Franken vielseitig und stark vertreten.
Wer nicht zur rechten Zeit da war, musste sich mit einem Stehplatz begnügen, was dem Spaßfaktor aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, die Stimmung im Gewölbekeller war sehr gut, die Beiträge wurden von den Besuchern immer wieder mit Applaus und Zugabe-Rufen belohnt.
Neben den Lokalmatadoren und Ideengebern Andreas Bördlein und Frank Selzam, spielten diesmal einige neue Musiker auf und stellten ihr Können vor Publikum unter Beweis.
Michael Wolf und seine beiden Söhne Fabian und Elias brachte das Publikum mit kurzen Showeinlagen zum Lachen und zeigte, das auch junge Leute den Ursprung der modernen Musik dem Blues die Ehre erweisen. Elias an der Bluesharp und Vater Michael Wolf spielten Blues in reinen Form und faszinierten die Zuhörer mit ihrem Solospiel.
Ein ganz anderes Genre bedienten spontan Weigand & Weigand die ein fränkisches Mundartgedicht, begleitet von einer traditionellen Quetschkomode, vortrugen und für großes Gelächter im Keller sorgten. Wolfram Weigand und Josef Weigand waren die Verursacher der Lachsalven, die dem Programm ein neues Flair und eine neue Richtung gaben. Auch zwei Nachwuchsmusiker gaben sich am Piano und an der Gitarre ein Stelldichein im vollen Keller. Thomas Drossel und Gregor Behr trugen zwei Rockklassiker unplugged vor und ernteten dafür großen Applaus.
Hans Burkard heimste ebenfalls Lorbeeren ein mit seiner Kombination aus Gitarre und Mundharmonika und seiner musikalischen Mischung von Beatles bis Filmmusik.
Die Idee ist aufgegangen und von den Zuschauern angenommen worden. Der „Alte Schwede“ hat sich etabliert und ist im Gewölbekeller im Schlundhaus angekommen.
Dank des einfachen Konzepts und der Mischung von Jung und Alt, kommt dieses unkonventionelle musikalische Angebot gut an. Wechsel der Musiker und ständige Veränderungen der Musikrichtung machten den Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis. Die besondere Atmosphäre im Schlundhauskeller tut dazu ihr übriges, den sie genau der richtige Rahmen für diese Jam-Session.
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Blues, wo einst die alten Schweden hausten
"Alter Schwede"
jeden 1.Freitag um 20Uhr im Gewölbekeller
Tischreservierung nicht möglich!


Andres Bördlein, Frank Selzam, Joshie Schneider // Andreas Bördlein, Gustav Adolf, Frank Selzam
„Alter Schwede“ kann man da nur sagen, wenn sich drei kreative, musikalische Köpfe zusammensetzen und beschließen etwas auf die Beine zu stellen. Heraus kam dabei eine akustische Session im ehrwürdigen Weinkeller des Schlundhauses, wo schon die alten Schweden gehaust haben (deshalb der Titel der Veranstaltung) Es wurde eine Jamsession für alle, die irgendwie ein Instrument spielen oder halten können, denn das ist die einzige Voraussetzung Spaß zu haben bei Blues, Jazz und , Rock und den jung gebliebenen Oldies und Klassikern.
Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich von nun an alle begeisterten Musikerinnen und Musiker die in einer lockeren gemütlichen Runde ihren Mitmenschen auf ihrem Instrument, als Solist oder im Duo, oder als kompletter Chor, mit Instrument oder nur mit ihrer Stimme ihr Können zum Besten geben wollen. Die Jamsessions sollen je nach Resonanz bis in den April hinein stattfinden und dann im Juni ihren Höhepunkt im Biergarten des Schlundhauses finden, wo sich alle Musikerinnen und Musiker der vorausgegangenen Sessions zu einem musikalischen Großaufgebot treffen. „Die akustische Musik soll im Vordergrund stehen, ohne Aufwand einfach unplugged. Kleiner Raum, Club-Atmosphäre und dann einfach Musik gemacht, so wie es früher schon war. Sich zusammensetzten, reden und dabei Musik hören, nur dass wir sie selbst spielen“, erklärt Frank Selzam den Zuhörern, die anfangs spärlich doch dann zu fortgeschrittener Stunde recht zahlreich im Gewölbekeller anzutreffen waren.
Anfangs noch etwas zögerlich spielten nach und nach verschiedenste Musiker ihre Stücke und bekamen nicht nur für ihren Mut Applaus, sondern auch für ihre Begabung ein Instrument zu spielen und es mit ihrer Stimme zu begleiten. Überrascht waren dann schon einige, das so viele ihre musikalischen Talente zum Vorschein brachten. „Father & son“, „Hymn“, „Leaving on a Jetplane“, „Knockin' on Heavens Door“, „Take Five“, waren nur einige der Klassiker die jeder kennt und die auch vom Publikum mitgesungen oder zumindest mit dem Fuß mitgewippt wurden. Aus dem vollen Repertoire schöpfen konnte Andreas Bördlein, der viele Beiträge mit dem Bass begleitete und ebenfalls einer der kreativen Ideengeber war. Landleben, die fast schon kultige Band, bestehend aus Frank Selzam, Andreas Bördlein und Joshie Schneider, sorgten mit ihren Klassikern wie „Bu, Bu, Bu“ oder „Sommerfreibadzeit“ für den nötigen Blues-Untergrund. Gradliniger, ursprünglicher Blues, mit Dobro-Gitarre, Kontrabass und Mundharmonika, das ist ihre Musik, die immer wieder gut ankommt.
Den Blues im positiven Sinn hatten an diesem Abend viele und „gejuckt“ hat es sicherlich Einige, auch mal wieder Musik zu machen. Vom Hobbymusiker bis zum Profimusiker war alles vertreten. Hatte einer kein Instrument dabei wurde eins ausgeliehen. Je länger gespielt wurde, desto lockerer wurde die Stimmung. Vielleicht lernt ja bis zum nächsten Treffen am ersten Freitag im Januar jemand ein Instrument und wenn es nur ein Kamm oder eine Triangel ist. Der „alte Schwede“ wird auf jeden Fall fortgesetzt.
Text aus der Mainpost und Bilder vom 06.12.08 von Thomas Hälker.